Die Vorteile der Dünnschichtmodule gegenüber Sollarzellen
Montag, 14. Juni 2010 | Autor: Elizabeth Bourne
Die Vorteile der Dünnschichtmodule
Über Dünnschichtmodule finden sich in Fachzeitschriften für Heimwerker und Immobilieneigentümer Artikel, ebenso wie manch fragwürdige Beiträge im Internet. Wer sich objektiv über die Vorteile und Nachteile der Dünnschichtmodule informieren möchte, hat es schwer, fundierte Fakten von eigener Meinung zu unterscheiden. Am meisten können Dünnschichtmodule gegenüber Solarzellen mit einer mono- oder polykristallinen Struktur punkten, wenn es um die Effizienz geht. Vor allem wenn die Lichtverhältnisse diffus sind, können die Dünnschichtmodule viel mehr Strom aus dem wenigen Sonnenlicht erzeugen, als andere Solarzellen. Dies liegt daran, dass Dünnschichtmodule aus amorphem Silizium bestehen und dessen physikalische Eigenschaften besser sind, als die von kristallinen Zellen. Wieso dies so ist, darüber sind von den damit befassten Physikern und Ingenieuren noch nicht alle Details wissenschaftlich geklärt. Aktuell wird parallel in mehreren Labors neue Dünnschichtmodule entwickelt, welche mit schwarzen Silizium beschichtet sind.
Wie der Name schon sagt, sind Dünnschichtmodule weniger dick als konventionelle Solarzellen. Sie erreichen dabei Werte, dass sie 100-mal weniger Durchmesser aufweisen, als Module in anderen Bauweisen. Hier liegt ein großer Vorteil für die Praxis. Zum einen muss das Dach auf dem die Dünnschichtmodule angebracht sind, weniger Last tragen. Auch die Trägerkonstruktionen fallen bei diesen PV-Anlagen weniger aufwändig aus, was wiederum sich günstig auf die gesamten Kosten auswirkt.
In einem technischen Detail haben die Dünnschichtmodule, denen aus kristallinen Strukturen bestehenden einen großen Vorsprung. Vor allem im Hochsommer entwickeln die Zellen zum Teil sehr hohe Eigentemperaturen. Die Folgen sind für die Energieausbeute fatal. Eigentlich wenn die besten Voraussetzungen für die PV-Anlagen bestehen, viel Sonnenschein, muss mit Ausfällen gerechnet werden. Als Faustregel gilt: Je heißer eine Solarzelle wird, um so mehr nimmt ihre Energieausbeute ab. Hier sind Dünnschichtmodule im Vorteil. Messungen haben ergeben, dass sich Dünnschichtmodule weniger aufheizen und dadurch auch an heißen Tagen mit intensiver Sonnenstrahlung viel Strom erzeugen können. Ein weiterer Vorzug ist, dass Dünnschichtmodule nahezu selbst reinigend sind.





















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