Mieter oder Hausbesitzer
Montag, 14. März 2011 | Autor: findur
Die wenigsten Menschen kommen als Hausbesitzer auf die Welt. Selbst, wenn die Eltern ein Haus haben, das ihnen gehört, ziehen die Kinder normalerweise irgendwann einmal aus und wohnen dann erstmal zur Miete. Und wenn man ehrlich ist, hat auch das seine Vorteile, denn der Mieter hat mit dem Haus, in dem er wohnt, meist wenig Sorgen. Regnet es irgendwo rein oder fault es im Fundament, ist das nicht Sache des Mieters. Er kann die Schäden melden und darf erwarten, dass der Besitzer des Hauses sich drum kümmert. Im schlimmsten Fall hat er Pech und hat einen Vermieter, der sich nicht ausreichend kümmert, dann kann er die Miete mindern oder ausziehen.
Wer hingegen ein Haus besitzt, muss sich darum kümmern, und wer eines baut, muss sich von Anfang an um alles kümmern und in Zukunft für alles, was mit diesem Haus nicht stimmt, die Verantwortung und die Kosten übernehmen. Fertig Häuser, die darauf ausgerichtet sind, dem Bauherrn soviel von der Konzeptionierung und Planung abzunehmen wie möglich, sind oft, trotz entgegenlaufender Versprechungen der Anbieter, nicht wirklich geeignet zur individuellen Ausgestaltung, da dieser, gerade bei schmalerem Geldbeutel, oft relativ enge Grenzen gesetzt sind. Diesen Punkt sollte man bei der Hausbau Planung berücksichtigen. Auch passt nicht jedes Fertighaus zu jedem Untergrund und an jeden Ort, wer sich also ein solches zulegen und es mit oder ohne Eigenleistung bauen möchte, sollte sich vorher genau informieren und auch von Fachleuten beraten lassen. Wer bei der Hausplanung eine falsche Entscheidung trifft, kann das sein restliches Leben lang bereuen.
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