Strandkörbe – Ein Teil der deutschen Kultur

Strandkörbe – Ein Teil der deutschen Kultur

Der Strandkorb zählt zu den bekanntesten Strand-Utensilien im deutschsprachigen Raum. Gerade an der Nord- und Ostsee sind diese Sitzmöbel aus einem speziellen Korbgeflecht sehr häufig verbreitet und springen sofort ins Touristenauge. Auf dem ersten Blick erinnert er an einen Sessel mit Abdeckung. Diese Markise ist am Meer besonders nützlich, da sie vor Sonne, Regen, Wind und nervenden Sandstürmen schützt.

Der Strandkorb sieht von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich aus. Während er an der Nordsee eher gerade und eckig anmutet, ist der Ostsee-Strandkorb das komplette Gegenteil, da er eher abgerundet und geschwungen wirkt. In der warmen Jahreszeit lassen sich solche Körbe an speziellen Strandhäusern mieten und beim Badeurlaub bequem nutzen.

Die Geschichte des Strandkorbes reicht schon mehr als 125 Jahre zurück. Ende des 19. Jahrhunderts konstruierte der Rostocker Wilhelm Bartelmann den ersten Strandkorb für eine rheumakranke Frau, die sich eine bequeme Sitzgelegenheit für den Badestrand wünschte. Anfangs hörte diese Sitzgelegenheit noch auf den Namen “Strandstuhl”. Bartelmann produzierte sie ab sofort in Serie und vermietete sie an verwöhnte Strandbesucher. Ab dem Zeitpunkt war der Siegeszug des Strandkorbes unaufhaltsam, auch wenn er sich damals noch nicht zurück klappen ließ.

Der moderne Strandkorb ist im Verkauf ein Zweisitzer , der sich durch das Umklappen der Abdeckung zu einem “Zweilieger” umformen lässt. Dank der Griffe an der Seite lassen sich die Körbe sehr komfortabel transportieren trotz ihres hohen Gewichts und der Ausstattung. Diese erweist sich nämlich als besonders komfortabel mit Armlehnen, ausklappbaren Fußablagen, Markisen oder Klapptischen und Strandkorb Schutzhüllen. Für Familien sind zudem spezielle Strandkörbe für Kindern und Hunde erhältlich. Verrückt, aber wers brauch….

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