Schlafstörungen auf den Grund gehen
Wenn in der Wohnung etwas nicht stimmt, spüren unsere Haustiere dies zu allererst. Der Hamster oder die Katze meiden bestimmte Plätze oder sie verweigern die Aufnahme des Trinkwasser aus der Wasserleitung, wenn sie etwas spüren, dass ihnen nicht gut tut. Wenn uns die Tiere darauf hinweisen, dass in der Wohnung etwas nicht stimmt, sollten auch wir kurz in uns gehen und überlegen, ob etwas nicht anders ist als früher. Wie oft kommt es vor, dass man über Monate unruhig schläft und das ohne offensichtlichen Grund. Also keinen beruflichen Stress oder Beziehungsprobleme. In der Folge hat sich über die Wochen schon eine gewisse Nervosität im Körper breitgemacht, die man aber irgendwie hinnimmt, weil man ja keine offensichtlichen Störungen wahrnehmen kann. Über so einen langen Zeitraum wenig oder schlecht zu schlafen kann das körperliche und seelische Allgemeinbefinden erheblich einschränken. Da werden auch fröhliche, optimistische Naturen schnell mal grantig und fahren aus der Haut.
Glücksgefühle werden immer seltener und das hält keiner gerne lange aus. Wer das erlebt und auch bei seinen Hunden und Hauskatzen merkwürdiges beobachtet, der sollte sich mal in seiner Nachbarschaft nach technischen Störfeldern umsehen. Gibt es vielleicht in der Nähe einen Mobilfunk-Mast. Das würde Einiges erklären. Man weiß, dass viele Menschen auf die gepulste Mikrowellenstrahlung der Mobilfunk-Technologie äußerst empfindlich reagieren. Sie kann die Melatonin-Synthese hemmen und verschiebt das Gleichgewicht der Neurotransmitter. Melatonin ist enorm wichtig für den Schlaf, es beeinflusst die Ausschüttung von Hormonen und hemmt das Wachstum bestimmter Tumorzell-Linien. Auch wenn sich in der Nachbarschaft keine Mobilfunkantenne ausmachen lässt, so ist es aber auch möglich, dass die Quelle der Störung aus der eigenen Wohnung kommt. Vielleicht hat man sich einen neuen Fernseher gekauft und das alte Gerät ins Schlafzimmer verfrachtet, damit man auch dort gemütlich fernsehen kann. Manche legen sich ja auch das Telefon ans Bett, dazu steht da noch der elektrische Radiowecker und schnell hat man eine ganze Batterie von Geräten, die einen Haufen Elektrosmog abstrahlen. Die Intensität und das Volumen der Strahlung lässt sich mit einem Elektrosmog-Messgerät sehr einfach feststellen. Solche Elektrosmog-Messung sind nicht sehr aufwändig und kosten auch nicht die Welt, aber wenn man weiß, dass es viel technische Strahlung im Schlafzimmer gibt, dann kann man durch den zeitweisen Ausschluss dieser Geräte schnell feststellen, ob es ohne sie besser geht. Meist stellt sich das so dar und dann findet sich auch eine Lösung für den Wecker oder das Telefon. Das Fernsehen sollte eh Tabu im Schlafraum sein, denn guter Schlaf ist auch durch keine noch so gute Fernsehsendung zu ersetzen.
