Ringkissen und Trauringe
Möchte sie mit der Mode gehen, dann geht die Braut von heute nicht in den Secondhandladen, sondern in ein Fachgeschäft für Brautmoden. Dort können Bräute sogar auch gleich das passende Ringkissen dazubestellen. Dabei haben Bräute auch die Möglichkeit sich aus dem Stoff, aus dem ihr Brautkleid ist, auch das Ringkissen herstellen zu lassen. Das Ringkissen wird im Übrigen genäht und anschließend verziert. Darüber hinaus erhalten diese kleinen Accessoires in der Regel auch noch eine Schlaufe zum Halten. Insbesondere dann sind sie auch für Kinder nämlich leicht händelbar, wenn diese nämlich dann die Aufgabe in der Kirche erhalten die Trauringe zu übergeben. Bevor es aber soweit ist, müssen auch die Trauringe erst einmal besorgt werden. Dies wiederum macht meist der Bräutigam oder aber die Brautleute zusammen. Die Trauringe werden dabei entweder beim Juwelier oder aber in der Schmuckabteilung eines Warenhauses gekauft.
Ringkissen und Trauringe werden schon seit langer Zeit in der christlichen Kultur verwendet. Allerdings haben in anderen Kulturen Ringkissen und Trauringe nicht die gleichen Bedeutungen, wie im Christentum. In den islamischen Ländern gehören Ringkissen und Trauringe nicht zur Hochzeitszeremonie bzw. zum Vertragsabschluss. Auch sind es dort keine einheitlichen Ringe, die verwendet werden. Die Frau erhält vom Mann für die rechte Hand einen Ring aus meist hochwertigem Gold ist. Der Mann indes trägt nur einen silbernen Ring. In der islamischen Welt ist es Männern nämlich verboten Gold zu tragen. Dieser Ring wird im Übrigen vom Mann an der linken Hand getragen. Ein Ehenachweis ist der Trauring allerdings in vielen Religionen nicht. So auch nicht im Judentum. Dort wird der Ring allerdings heute häufig in die Zeremonie mit eingebunden. Der Ring hat dort das Symbol von einem Geldstück, das symbolisch für das Geschäft durch die Zahlung einer Gold- oder Silbermünze steht, welche den Ehebund besiegelt und zwischen zwei jüdischen Familien ausgehandelt wurde.
