Irreführende Studie zur Staubemission
Donnerstag, 19. August 2010 | Autor: Elizabeth Bourne
Irreführende Studie bezüglich Pellets Heizungen
Anfang des Jahres gab der DEPV – der Deutsche Energieholz und Pellets Verband – eine Warnung heraus, dass eine irreführende Studie zum Thema Pellets veröffentlicht worden sei, die mit falschen Informationen hantiere. Die Ergebnisse dieser Studie seien deshalb falsch, weil schon die Versuchsanordnung völlig unrealistisch gewesen sei. Laut der Studie schneiden Pellets Heizungen nämlich ziemlich schlecht ab und das sei schlichtweg falsch, so der DEPV. Pellets gelten nämlich eigentlich als sehr umweltschonend, da sie ein sehr gutes Emissionsverhalten aufweisen und fast kein CO2 Ausstoß bei ihrer Verbrennung entsteht. Die Heizungen die mit Pellets betrieben werden, sind mittlerweile auch hochinnovative, technische Produkte, die stets weiter entwickelt und verbessert werden.
Der DEPV hat die Auftraggeber der negativen Studie zu Pellets im Verdacht, dies aus Gründen der Sicherung von Marktvorteilen getan zu haben und ein gewünschtes Ergebnis mehr oder weniger vorgegeben zu haben. Die aktuellen Immissionsschutzbestimmungen werden von den Pellets allemal eingehalten und daher besteht wohl auch kein Grund zur Sorge, weder für die Verbraucher noch für die Hersteller. Ab 2015 wird es neue Grenzwerte für die Staubemissionen geben und diese werden sogar heute schon von den meisten Pellets Heizungen, die auf dem Markt sind eingehalten. Somit scheint die negative Studie zu den Pellets tatsächlich recht unglaubwürdig zu sein.
In dem Versuchsaufbau wurde den Pellets Heizungen anscheinend eine völlig unrealistische Umgebung zugewiesen und sie wurden unter unrealistischen Bedingungen getestet, so dass eben verzerrte Werte für die Staubemission bei der Verbrennung der Pellets heraus kamen. Der Versuchsaufbau war anscheinend nach Erdöl und Erdgas Heizungen ausgerichtet, die aber ganz andere Laufbedingungen benötigen als Pellets Heizungen. Es ist generell so, dass feste Brennstoffe wie Holz ein ganz anderes Verhalten bei der Verbrennung aufweisen als flüssige oder gasförmige Brennstoffe. Dies gilt insbesondere für das Anfahren und Stoppen. Aus diesem Grund müssen für die Brennstoffe auch unterschiedliche Verfahren eingesetzt werden.





















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