Gesunde Nahrung

Gesunde Nahrung

Bereits in der Kindheit wurde den meisten beigebracht, dass sogenanntes „Fastfood“ schädlich ist und nicht in großen Maßen konsumiert werden soll. Die Betonungen liegen dabei vor allen auf dem hohen Fett-, Zucker- und Salzgehalt, bei vergleichsweise wenig Nährstoffen. Da auch wenige Ballaststoffe im Deal mit dem schnellen Essen vorhanden sind, verspürt der Körper wieder früher ein Hungergefühl, obwohl die täglich empfohlene Kaloriengrenze schon überschritten wurde.
Jedoch muss ein luxuriöses 3-Gänge Menü in den noblen Restaurant Berlins, nicht zwangsweise gesünder sein. Oft werden auch hier Pommes als Beilage serviert und addiert man den Fettgehalt von allen drei Gängen, so ist das Fastfoodmenü auch schnell eingeholt.

Deswegen ist es empfehlenswert, zu einer Fleischspeise, viel Gemüse als Beilage zu essen. Dieses besitzt die nötigen Vitamine und bietet zugleich einen gesunden Ausgleich zum Fleisch. Nebenbei ist es außerdem fettarm und daher auch in größeren Mengen genießbar.

Wer aber einmal in der Woche in ein schickes Restaurant geht, möchte nicht auf jedes enthaltene Gramm Fett achten. Das ist auch gar nicht notwendig, soweit sich unter der Woche halbwegs gesund ernährt wird. Jedoch sollte das Essen möglichst langsam und mit ausreichend Zeit genossen werden. Einerseits nimmt das die Hektik und beschert so ein gemütliches und romantisches Dinner und andererseits kann das Essen, was meistens nur mit einem Gutscheinbuch sehr günstig ist, in vollem Maße ausgekostet werden.

Neben dem gesellschaftlichen Faktor, hat es aber sogar einen gesundheitlichen Grund, weshalb die Mahlzeiten nicht verschlungen werden sollten. Damit Nahrung vom Körper ideal aufgenommen und verdaut werden kann, muss sie ausreichend zerkleinert werden. Werden Lebensmittel nämlich reichlich zerkaut, können die Nährstoffe vom Verdauungstrakt wesentlich besser aufgenommen werden, wodurch die Nahrung nicht sprichwörtlich „schwer im Magen liegt“. Außerdem beginnt die Zersetzung der Lebensmittel bereits in der Mundhöhle, denn bestimmte Enzyme aus unserer Speichelflüssigkeit fangen hier an, die Kohlenhydrate zu zersetzen. Schluckt man die Nahrung zu schnell runter, so ist diese einerseits noch zu trocken für den Weg durch die Speiseröhre und andererseits werden die im Speichel enthaltenen Enzyme direkt durch die Magensäure zerstört.

Um ein, sowohl aus gesundheitlicher, als auch sozialer Sicht, gutes Dinner genießen zu können, ist langsamer Verzerr der Nahrung das A und O. Sollte dann auch mal das Essen am Freitagabend etwas ungesunder sein, stellt das im Normalfall auch kein Problem dar. Die wahre Gefahr besteht nämlich in dem täglichen und schnellen Verzehr von Fastfood, bei wenig Bewegung und möglicherweise auch viel Stress. Beachtet man hingegen diese kleinen Tipps, so steht dem Schlemmen nichts mehr im Wege.

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