Nicht nur, aber auch im Rahmen der Diskussion um die Versorgungslücke sind mehr und mehr Anleger und Sparer daran interessiert, einen Teil der eigenen Altersvorsorge selbst in die Hand zu nehmen. Dabei bieten sich auch jenseits der Riester-Modelle Fonds als eine Alternative zum Sparkonto, Bundeswertpapieren oder anderen direkten Kapitalbeteiligungen an.
Die Rendite kann bisweilen erheblich über jener anderer Sparformen wie etwa Tagesgeld liegen, wobei genaue Aussagen nicht getroffen werden können. Im Schnitt jedoch siedelt man die Gewinne bei zwischen 5% – max. 10% an. Damit verbunden ist jedoch auch das Risiko von Verlusten.
Altersvorsorgefonds unterliegen bestimmten gesetzlichen Bestimmungen und müssen entsprechende Austattungsmerkmale aufweisen, um als solche anerkannt zu werden. Die wichtigsten Merkmale sind dabei, dass sie eine lange Laufzeit – mindestens 18 Jahre bzw. bis zum 60.Lebensjahr des Anlegers aufweisen und auch thesaurierend, d.h. ohne regelmäßige Ausschüttung sein müssen.
Genauso ist es für diese Fonds Pflicht, dass sie einen Auszahlungsplan vorsehen. Das bedeutet, dass nach Ende der Laufzeit entweder eine regelmäßige Rente oder auch das angesparte Kapital ausgezahlt werden müssen.
Die Risikostreuung muss mehr noch als in anderen Fonds gegeben sein. So sind die Anteile an Aktien, Immobilien und nicht zuletzt eben auch festverzinslichen Wertpapieren/Renten ebenso festgelegt, wie auch vorgeschrieben ist, dass ein Großteil der Titel in Euro angelegt sein muss, um Währungsschwankungen und damit letztendlich auch das Risiko von Verlusten zu vermeiden bzw. zu minimieren.
