Alte Autos sind nicht nur teuer, sondern auch Liebhaberstücke. Die attraktiven Wagen zeigen Stil und Klasse, sind mehr ein Statement als ein Fortbewegungsmittel. Oldtimer benötigen aber genauso viel Pflege und Wartung wie neue Fahrzeuge, und sind häufig obendrein nicht gerade sparsam im Verbrauch.
Dennoch sind Besitz und Nutzung von Oldtimern nicht zwangsläufig teuer. Denn es ist durchaus möglich, einen alten Wagen auf Autogas umzurüsten. Autogas ist ein günstiger Treibstoff, der die Umwelt dank niedriger Schadstoffwerte schont, da der Schadstoff-Ausstoß um bis zu 80% reduziert wird, während der CO2-Ausstoß um bis zu 15% sinkt. Die Reichweite des Fahrzeugs wird erhöht, da eine Umrüstung auf Autogas keine Einbahnstraße ist – es können optional beide Antriebe genutzt werden, der Fahrer entscheidet per Knopfdruck, ob der Benzintank oder der Gastank geleert wird. Nach einer Umrüstung auf Autogas, einem aus Propan und Butan bestehenden Gemisch, liegt die Reichweite bei bis zu 1.000 km plus der Reichweite des Benzintanks. Dabei sind die Leistungseinbußen nach einem Gasumbau kaum spürbar, sie liegen bei etwa 5%. Vor allem im Stadtverkehr können also die Treibstoffkosten problemlos gesenkt werden. Wenn auf Landstraßen oder Autobahnen eine höhere Leistung erwünscht ist, kann auf Benzin umgeschaltet werden. weiter…
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