Browsergames sind ein populärer Zeitvertreib

Montag, 23. August 2010 |  Autor:

Browsergames sind ein populärer Zeitvertreib

Kaum ein Segment der Spielebranche konnte in den letzten Jahren so immense Wachstumsraten verzeichnen, wie der Browsergames Markt. Unzählige Spieler nutzen heute diese moderne Art der Onlinespiele als kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch. Dank Verknüpfungen mit sozialen Netzwerken und dem allgemeinen Web2.0 Boom sind auch neue Titel in der Lage schnell und einfach eine große Anhängerschaft aufzubauen. In Chats und Foren tauschen sich die Teilnehmer rege über neueste Strategien und Fortschritte ihres Browsergames aus und locken im besten Fall sogar weitere Spieler an. Doch was ist das Geheimnis dieses großen Erfolgs?

Im Jahr 1999 waren Browsergames nur wenigen Internetnutzern ein Begriff. Die damaligen Spiele waren meist Hobby-Projekte junger Webentwickler und hatten nur wenige Gemeinsamkeiten mit den heutigen Titeln. Die üblichen Einträge einer Browsergames Top 10 boten damals nur eine rudimentäre Grafik sowie simple rundenbasierte Spielabläufe. Informationen und Geschehnisse wurden meist in simplen Textblöcken oder Tabellen angezeigt und begeisterten nur wenige Nutzer. Zu groß war die Konkurrenz in Form von fortschrittlichen Videospielen.

Doch mit der Weiterentwicklung des World Wide Web und entsprechender Technologien wuchsen die Möglichkeiten der Entwickler. Dank der mittlerweile hohen Verbreitung von Breitbandzugängen war die Übertragung von aufwendigen Grafiken kein Problem mehr. Inhalte konnten in Echtzeit verändert werden und ließen den statischen Eindruck rasch schwinden. Internet-Flatrates erlaubten den Spielern zudem regemäßiger ihren Fortschritt in einem Browsergame zu überprüfen. Die kostenlose Teilnahme erwies sich nun als unbestreitbarer Vorteil von Browsergames gegenüber Computerspielen und sorgte für einen regen Mitgliederschub. Nach einer kurzen Anmeldung konnte jeder mit dem Aufbau eines kleinen mittelalterlichen Dorfes oder gar der Besiedlung ganzer Planeten beginnen.

Aufgrund des wachsenden Erfolgs ließ eine Teil-Kommerzialisierung der Szene nicht lange auf sich warten. Investoren sahen vor allem im Micropayment-System hohe Ertragsmöglichkeiten. Das Grundprinzip kostenloser Browsergames bleibt dabei unangetastet, jedoch können Spieler optional Verbesserungen gegen echtes Geld erwerben. Diese gewähren ihnen oftmals erhebliche Vorteile und sorgen damit für größere Siegeschancen im Spiel. Tatsächlich funktionierte diese Mechanik äußerst gut und so findet sich heute kaum eine Browsergames Liste ohne diverse Titel mit kostenpflichtigen Inhalten. Die zukünftige Entwicklung wird zeigen, ob das Wachstum weiterhin haltbar ist und Browsergames auch mittelfristig in ihrer jetzigen Form neben anderen Onlinespielen existieren werden.

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Thema: Spiele

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