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Kreditanstalt für Wiederaufbau

Samstag, 13. November 2010 | Autor:

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt eine Anstalt öffentlichen Rechts dar, die auf dem KfW-Gesetz beruht und durch das Bundesministerium der Finanzen rechtlich beaufsichtigt wird. Aufgabe der Kreditanstalt für Wiederaufbau ist die Durchführung öffentlicher Aufträge, wie die Förderung von Existenzgründern und Mittelstand, die Zurverfügungstellung von Investitionskrediten für KMUs und weiteren Finanzierungsvorhaben.

Die Förderung des Mittelstands und der Existenzgründer stellt eine der Aufgaben der Kreditanstalt für Wiederaufbau dar und erfolgt durch klassische Förderkredite und Finanzierungen mit innovativem Charakter. Darüber hinaus vergibt die KfW Globaldarlehn, die zur lokalen Finanzierung im Ausland an Partnerbanken vergeben werden, die damit Investitionskredite mit mittel- oder langfristiger Laufzeit den ansässigen KMUs zur Verfügung stellen sollen. Aufgabe der KfW ist es darüber hinaus eine breite Palette an Finanzierungsprogrammen für die Bereiche Bauen, Wohnen und Energie-Sparen zur Verfügung zu stellen. weiter…

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Konjunktur

Donnerstag, 11. November 2010 | Autor:

Mit Konjunktur wird die allgemeine Geschäftslage bzw. wirtschaftliche Situation eines Landes bezeichnet. Treten etwaige Schwankungen der Nachfrage und Produktion in Regelmäßigen Abständen auf und haben diese Veränderungen der Auslastung der Produktionskapazitäten zur Folge, spricht man in der Volkswirtschaft von Konjunktur.

Die Betrachtung der Konjunktur kann gesamtwirtschaftlich oder branchen- bzw. wirtschaftszweigbezogen erfolgen. Saisonale Schwankungen der Konjunktur treten periodisch innerhalb bestimmter Zeiträume auf. Die verschiedenen Abschnitte der Konjunktur treten wellenförmig auf und bilden in ihrer Gesamtheit de Konjunkturzyklus. weiter…

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Handelsbilanz

Montag, 25. Oktober 2010 | Autor:

Die Handelsbilanz stellt eine rechnerische Gegenüberstellung aller Warenimporte und Warenexporte die innerhalb eines Geschäftsjahres im Rahmen des grenzüberschreitenden Warenverkehrs erfolgt sind dar. Die Handelsbilanz wird auch Außenhandelsbilanz, Warenbilanz oder Warenhandelsbilanz genannt. Als wichtigster Teil der Leistungsbilanz stellt die Handelsbilanz eine Unterbilanz dieser dar und ermöglicht es Entscheidungsträgern auf deren Grundlage wirtschaftspolitische Maßnahmen und Entscheidungen zu treffen. weiter…

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Geldmarkt

Samstag, 11. September 2010 | Autor:

Als Teil des Finanzmarktes findet auf dem Geldmarkt der Handel der Zentralbankguthaben der Geschäftsbanken statt. Hintergrund der Entwicklung des Geldmarktes ist die beschränkte Menge an Zentralbankgeld bzw. Bargeld die den Geschäftsbanken im Rahmen der Hauptrefinanzierungsfazilität von der EZB zugesprochen wird.

Zusätzliches Zentralgeld kann für die Vergabe von Krediten für die Umsetzung vielversprechender Geschäftsideen erforderlich sein. Um in diesem Rahmen eine Risikoabwägung umsetzen zu können verlangen Geschäftsbanken in der Regel eine Businessplan Vorlage die die Tragfähigkeit von einem Unternehmenskonzept wiederspiegeln soll.

Besteht für eine Bank ein Bedarf an zusätzlichem Zentralbankgeld über das EZB-Kontingent hinaus, hat sie über den Geldmarkt die Möglichkeit zusätzliches Zentralbankgeld von anderen Geschäftsbanken zu leihen. Dies wird aber nur erfolgen, wenn der Geldmarktzins für das Zentralbankgeld unter dem Spitzenrefinanzierungszins liegt. Der Spitzenrefinanzierungszins ist der Zins, der von der EZB für die Inanspruchnahme der Spitzenrefinanzierungsfazilität der Zentralbank erhoben wird. Demzufolge kann eine Geschäftsbank auch bei der EZB zusätzliches Zentralbankgeld zu dem zugeteilten Kontingent leihen.

Eine Geschäftsbank wird überschüssiges Zentralbankgeld, welches nicht für die Barreserve bzw. Mindestreserve benötigt wird, nur im Falle eines Geldmarktzinses der oberhalb des Hauptrefinanzierungssatzes liegt, am Geldmarkt verleihen. Der auf dem Geldmarkt vorliegende Zinssatz bewegt sich stets innerhalb eines Korridors, der sich zwischen dem unteren Zentralbankzins in Form des Einlagesatzes und dem oberen Zentralbankzins in Form des Spitzenrefinanzierungszinssatzes bewegt.

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Die Flexibilisierung von Unternehmen

Freitag, 27. August 2010 | Autor:

Mit der Flexibilisierung geht eine Erhöhung der Anpassungsfähigkeit von Organisationen und Personen einher. Erreicht wird diese durch die Lockerung fester Regeln und Strukturen. Im Rahmen der Organisationstheorie sind für eine  gesteigerte Flexibilisierung die Verflachung von Hierarchien und die Forcierung der Teamarbeit notwendig. Mit der Flexibilisierung soll eine verbesserte Reaktionsfähigkeit hinsichtlich der Auftragslage erreicht werden um dadurch eine Steigerung der Produktivität zu erreichen.

Unterschieden werden kann zwischen der internen und externen Flexibilisierung. Demzufolge werden Maßnahmen zur Erhöhung der Flexibilität nach innen und außen gerichtet um eine Kostensenkung und Produktivitätssteigerung des Unternehmens im Rahmen Ihres Unternehmenskonzept zu realisieren. Interne Flexibilisierung spiegelt sich in der flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit wieder. Externe Flexibilisierung gestaltet sich über die je nach Arbeitsnachfrage erfolgende Einstellung oder Entlassung von Arbeitnehmern.

Ferner kann nach zeitlicher und räumlicher Flexibilisierung unterschieden werden. Zeitliche Flexibilisierung wird durch die Schaffung flexibler Arbeitszeitmodelle erreicht. Räumliche Flexibilität wird über Telearbeitsplätze und Hotelling erreicht. Handeln Unternehmen im Sinne funktionaler Flexibilität erfolgt eine Reaktion auf Änderungen Personalbedarfs in qualitativer Ausprägung.

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