Armbänder im Wandel der Zeiten

Armbänder im Wandel der Zeiten

Als Armbänder werden Ketten aus unterschiedlichstem Material bezeichnet, die um Handgelenk oder Arm getragen werden, oft dienen sie zur Verschönerung, aber manchmal haben sie auch eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Schon in der Altsteinzeit waren Armbänder als Schmuck für Frauen und Männer bekannt, während diese anfangs aus Knochen, Steinen, Stöckchen, Muscheln, Fischgräten, Zähnen oder Leder bestanden, kamen in der Bronzezeit weitere Materialien wie Kupfer, Silber, Gold oder Bronze hinzu. Es gab Zeiten in der Geschichte des Armbandes, da waren sie sowohl Schmuck als auch Zahlungsmittel oder dienten dem Krieger bzw. Jäger als Schutz für Handgelenk und Unterarm, manchmal zeigten sie aber auch den gesellschaftlichen Stand ihres Trägers an.

Auch heute können Armbänder neben einer schmückenden Funktion bestimmte Aufgaben erfüllen oder den Träger als zugehörig zu einer bestimmten Gruppe ausweisen, wie zum Beispiel Patientenarmbänder, im Schwimmband oder im Cluburlaub, auch Uhrenarmbänder sind Armbänder mit einer Funktion. Armbänder, die zum Schmuck seiner Trägerin oder Trägers dienen, werden heute neben den oben erwähnten Materialien auch aus Perlen, Metall, Edelsteinen, Silikon, Gummi, Plastik oder Wolle gefertigt, doch auch ein bunter Material-Mix ist möglich.

Gerade Jugendliche fertigen sich gern sogenannte Freundschafts-Armbänder aus den unterschiedlichsten Materialen wie Wolle, Leder oder Plastikbändern an. Bettelarmbänder sind eine andere Form von Armbändern, hier wird zumeist erst die Grundform eines Armbandes mit ein oder zwei Symbolen verschenkt, welche in die Kette eingehängt werden können. Diese Symbole können für Kinder, Glück, Liebe oder ähnliches stehen, sie werden oft nach und nach an die Trägerin verschenkt. Heute ebenfalls sehr oft zu sehen sind Sammelarmbänder, die aus unterschiedlichsten Gliedern wie Stein, Perlen, Zeichen bzw. Symbolen bestehen. Diese Sammelarmbänder sind in den unterschiedlichsten Zusammenstellungen zu erhalten, nicht selten werden sie von ihrer Trägerin ganz individuell zusammengestellt und unterstreichen so den Stil der Besitzerin.

In Schildarmbänder können Namen oder Daten eingraviert werden, manchmal werden sie aber auch genutzt, um eine bestimmte wichtige Information wie Bluter, Diabetes oder eine Allergie einzugravieren, damit im Falle eines Notfalles, Ersthelfer oder Mediziner schnell Bescheid wissen und keine schwerwiegenden Fehler passieren können. Gern werden sie auch an Kinder zur Geburt, Taufe oder Schulanfang verschenkt.

Am Verbreitesten ist heute allerdings immer noch das klassische Armband aus Perlen, Strassteinen oder Edelsteinen sowie aus Edelmetallen, welche oft passend zu Halsketten und Ohrhängern angeboten werden. Typischer Armschmuck für den heutigen Mann sind Panzer-, Leder- oder Edelstahlarmbänder.

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