Was ist ein Tierabwehrspray?
Als Tierabwehrspray kommt in der Regel das sogenannte Pfefferspray zum Einsatz, das Tiere zwar sicher abwehrt, aber keinerlei bleibende Schäden oder Verletzungen verursacht.
Wer braucht ein Tierabwehrspray?
Wer sich viel in der freien Natur aufhält und sich dort sportlich betätigt, sollte eigentlich immer ein Tierabwehrspray dabei haben. Alle dynamischen Sportarten wie Joggen oder auch Fahrradfahren, können bei Hunden den Jagdinstinkt wecken. Ehe man sich versieht, ist man von dem eben noch so netten Hund als Beute auserkoren worden und der Hund hört auf keinerlei Kommandos seines Herrchens mehr. In so einer Situation kann eine gezielte Abwehr des Hundes mit dem Tierabwehrspray bewirkt werden und die Gefahr, gebissen oder anderweitig verletzt zu werden nimmt rapide ab. Auch wer Kinder hat und sich mit ihnen viel draussen aufhält, sollte ein Tierabwehrspray zur Sicherheit dabei haben. Man hört immer wieder, dass ansonsten brave Hunde Kinder angegriffen haben. So ein Angriff kann durch das Tierabwehrspray gezielt verhindert werden.
Vor- und Nachteile der verschiedenen Tierabwehrsprays
Tierabwehrsprays gibt es als Flüssigstrahl, Gel, Schaum oder Sprühnebel. Alle vier Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. So ist ein Flüssigstrahl sehr gut auch bei Wind anzuwenden. Die Gefahr hierbei selber mit der Substanz in Berührung zu kommen ist relativ gering. Allerdings muss man beim Flüssigstrahl sehr genau zielen, um eine ausreichende Abwehrwirkung auf den angreifenden Hund zu erreichen. Die Reichweite ist durch den komprimierten Strahl wiederum größer als bei anderen Sprayformen, so dass man durchaus auch mehrere Versuche hat, das Tier zu treffen. Der Sprühnebel hat den großen Vorteil, das es sehr leicht ist, sein Ziel zu treffen. Ein Nachteil ist, dass man selber gefährdet ist mit der Substanz in Berührung zu kommen, gerade wenn der Wind etwas ungünstiger steht oder kräftiger weht. Ein Schaum oder Gel ist einfach anzuwenden und bietet den Vorteil, das man einerseits sieht, ob man getroffen hat und das Tier andererseits zumeist versuchen wird, sich die Substanz abzustreifen, was einen noch größeren Abwehreffekt hervorruft. Ein Nachteil von Schaum und Gel ist die relativ geringe Reichweite der Sprays. Der angreifende Hund muss sich in unmittelbarer Nähe befinden um das Tierabwehrspray gezielt einsetzen zu können.
Brauche ich eine Erlaubnis zur Benutzung eines Tierabwehrsprays?
Tierabwehrsprays fallen unter die Kategorie Verteidigungssprays und sind in Deutschland frei verkäuflich. Sie müssen allerdings deutlich als Abwehrsprays für Tiere gekennzeichnet sein und dürfen auch nur ausschliesslich zu diesem Zweck eingesetzt werden. Weitere Infos finden Sie auch unter www.pfefferspray.info, kaufen können Sie die Sprays z.B. hier.
